Teil eines Werkes 
1. Band (1825)
Entstehung
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in jedem leſen, daß er die Frage ausſpreche: Wo iſt der Thea⸗ terdirektor? Bertrams Nebenmann, der bisher immer ſchwei⸗ gend und einſilbig dageſtanden hatte, ſprang, nachdem der Leſer geendet hatte, heftig auf, druͤckte den Hut aus dem Geſichte, ſo daß Bertram jetzt erſt in ihm den Heldenſchau⸗ pieler erkannte, ballte die Fauſt, und rief:

Hol der H den Direktor! Was? verkauft hat er uns? verhandelt freie Leute als Marionetten bei einem Puppen⸗ ſpiele? Wo iſt der Direktor?

Zehn Stimmen ſchrien mit ihm, und Bertram erkannte in ihren Eigenthuͤmern ihm wohlbekannte Schauſpieler aus MrXr.

Wo iſt der Direktor?

Etwas blaͤſſer als gewoͤhnlich trat der Vorſteher der Pe⸗ ter Lollyſchen Geſellſchaft in den Kreis, welcher ſich um das kleine Faͤßchen gebildet hatte, und ſchien die Menge anreden zu wollen. Es gab aber noch zwiſchen ihm und derſelben ein Medium, die erbitterten Schauſpieler. Von hier und dort ſchrie es: Man hat uns betrogen, gemißbraucht.

Der Direktor wollte reden, blieb aber bei dem Worte: Meine Herren! ſtehen, und mußte erſt die donnernde Straf⸗ rede des Heldenſpielers aushͤren.

Dirrektor! In anderm Verhaͤltniſſe auf anderm Platze, ſtaͤnden Sie mir anders Rede. Hier frage ich Sie, wer wir ſind? Ob freie Kuͤnſtler, hie ſich mit Ihnen frei zur freien Kunſtausuͤbung verbanden, oder Ihre Leibeigenen, die Sie