Teil eines Werkes 
1. Band (1825)
Entstehung
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Viſitation ſeiner Kauffahrteiſchiffe durch Ihre Kriegsſchiffe dul⸗ det. Sehen Sie den edlen jungen Mann, wie er kaum von ſeinen Begleitern zuruͤckgehalten wird, um fuͤr die Ehre des Vaters mitzuſprechen. Die Heftigkeit des Franzoſen in die- ſem Punkte iſt furchtbar.

Bertram ſah jetzt mit Mehreren auf den Sohn des Ca⸗ pitains, von dem er waͤhrend ſeines Aufenthaltes im Schiffe nichts gehoͤrt hatte. Wirklich ſprach, nach der Bemerkung des Redners, Unmuth und gekraͤnkter Stolz in jeder Muskel und Bewegung des jungen ſchoͤn gewachſenen Mannes ſich aus. Er trug eine alte Franzoͤſiſche Uniform, einen Treſſen⸗ hut mit weißer Feder und einen langen Degen, ſeine Hal⸗ tung aber gab ihm die meiſte Wuͤrde. Zwei ſchwarze Maͤn⸗ ner, vermuthlich Verwandte oder nah Befreundete, fuͤhrten ihn unter dem Arme, und ſchienen alle Ueberredungskunſt an⸗ zuwenden, ihn vom ploͤtzlichen Aufſpringen abzuhalten. Die Beamten waren dagegen ihrer Sache nicht gewiß, und waͤh⸗ rend ſie leiſe unter einander ſich beſprachen, trat der Wort⸗ fuͤhrer der anderen Partei noch einmal beſtimmt an ſie heran, und ſagte mit noch groͤßerem Nachdruck⸗

Ich frage Sie noch einmal, meine Herren, iſt ein ſolches poſitives Geſetz vorhanden, welches den Friedensrichtern ver⸗ bietet, Lizenzen zu ertheilen, welche das natuͤrliche Recht, welche die Geſetze aller Voͤlker anerkennen? Iſt kein ſol⸗ ches vorhanden, ſo wollte ich Ihnen nicht gerathen haben, thoͤricht Widerſtand zu leiſten; denn der Einfluß der Familie