Teil eines Werkes 
1. Band (1825)
Entstehung
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Beine. Uebrigens iſt's beſſer, Sie laſſen ſich nicht merken, daß Sie mit wollen. Solche Begraͤbniſſe feiern wir hier immer mit gehoͤriger Stille und Anſtand.

Haben Sie den Capitain gekannt? 4

Nicht mit Augen geſehn, aber was macht das aus, wenn die allgemeine Menſchenliebe und die Geſetze ins Spiel kommen?

Ich kannte ihn— fuhr Bertram fort— es war ein wil⸗ der, roher Mann, von deſſen chriſtlich mildthaͤtigen Geſin⸗ nungen ich nicht viel zu ruͤhmen weiß, ob ich gleich einge⸗ ſtehen muß, daß das Chriſtenthum in ſeinem Munde lebte. Er ſtrotzte in Fuͤlle der Geſundheit, und ſein Gedanke ſchien gleich weit vom Tode, der ihn ſo ploͤtzlich hingerafft hat, ent⸗ fernt.

Nicht Dulberry's Argumente, ſondern Malburnes wenige Worte, welche dem Juͤnglinge zum ernſten Nachdenken Ge⸗ legenheit gaben, bewogen ihn, auch noch dieſe Nacht in Mrer zuzugeben, um morgen dem fremden Leichenbegaͤng⸗ niſſe beizuwohnen. Der Abend verging ſehr einfoͤrmig und ſtill; man ſprach nirgends von der morgenden Feierlichkeit, und wenn Bertram das Geſpraͤch durch Fragen darauf len⸗ ken wollte, erhielt er nur einſylbige Antworten. Fruͤh eilte er deshalb zu Bette und ſchlief, unter lieblichen Traͤnmen, ſo gut und feſt, daß er erſt erwachte, als die Thurmuhr ſchon

die achte Stunde geſchlagen hatte. 4 Als er hinuntereilte, fand er wider Gewohnheit die große