— 214—
Chriſt, und Befoͤrderer alles und jedes Handels war, und auch noch im Tode um einen guten Handel ſich freuen wird, ſich mit chriſtlichen Geſinnungen und moͤglichſt ſchwarz am Strande bei Huntingeroß morgen um neun Uhr ein⸗ zufinden, allwo die Seele des verſtorbenen Herrn Capitains auf die Freunde, welche ſie zur Ruhe beſtatten wollen, ſo ergebenſt als hochachtungsvoll wartet.“
Unterſchrift, Datum und Orr fehlten dieſer ſonderbaken Einladung.
Bertram wollte ſich um Aufklaͤrung an Malburne wen⸗ den, ſtatt deſſen aber ſtand Dulberry jetzt an ſeiner Seite und fing an ihn zu haranguiren:
Ihr werdet doch auch mitgehn, Herr Bertram? Es haͤlt ordentlich Noth, unter den verzagten Affen hier fromme Leute, wie man ſie braucht, aufzuſinden.
Vermuthlich, weil der Verſtorbene ein Katholik war. Aber wie kommt es, Maſter Dulberry, daß Sie das Amt eines Leichenbitters uͤbernommen haben, da Sie uͤberhaupt vom chriſtlichen Begraͤbniß nicht viel halten?
Das iſt was anders, was extraordinaires, ein Hauptſpaß,⸗ Herr Bertram. Ein ſolches Begraͤbniß iſt ja gegen die Ge⸗ ſetze, und da kann ein ehrlicher Mann ſich ſchon mal ein Vergnuͤgen machen, und ich vermuthe, es wird unverſteuerten Wein zu trinken geben. Sie ſind ja ſo ziemlich ſchwarz an⸗ gezogen, und wenns auch nicht waͤre, thuts ja nichts, denn imn Nothfall haben Sie geſunde Arme und gerad’ gewachſene


