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ſtuͤrmen mit jhren kaum vollgepackten Koffern in die weite Welt hinaus, durchfliegen Laͤnder und Staͤdte und indem ihr beſtaͤndiges Loſungswort:„Weiter und weiter!“ heißt, ſehn ſie, aus Begier, Alles zu ſehn, in der That nicht viel mehr als nichts. Ich kenne viele meiner jungen Landsleute, welche auf ihrer Tour durch Europa nicht laͤnger als drei Tage in Paris verweilt haben. Die wenigſten nehmen ſich Zeit in einer bedeutenden Stadt ihren Koffer auszupacken, geſchweige denn die Orte aufzuſuchen, um den Zweck aller Reiſen zu erreichen, d. h. Menſchen und Sitten kennen zu lernen. In Rom iſt es vollends, ſeit Vaſi ſeinen famoͤſen Wegweiſer geſchrieben hat, gar nicht mehr auszuhalten; denn jeder Britte durchfliegt pflicht⸗ und vorſchriftsmaͤßig in jedem der ange⸗ gebenen Tage, die durch das Diviſionserempel auf denſelben fallenden beruͤhmten Punkte; und hat er ſeine Tour abge⸗ laufen und muß zufaͤllig noch laͤnger in der weltberuͤhmten Stadt verweilen, ſo faͤllt es ihm nicht ein, irgend einen der Punkte zum zweiten oder drittenmale, oder gar neue Situa⸗ tionen aufzuſuchen, ſondern er glaubt vor Langerweile in der an Intereſſe reichhaltigſten aller Staͤdte umzukommen. Ich wuͤrde fuͤr dieſe Laͤnderſtuͤrmer, welche den Augenblick nicht genießen, aus Angſt, irgend etwas in der Zukunft zu verlieren, es am zweckmaͤßigſten finden, wenn ſie, ſtatt die Merkwuͤrdigkeiten eines Orts muͤhſam aufzuſuchen, ſich da⸗ mit begnuͤgten, den hoͤchſten Thurm zu erſteigen, und weun ſie die Punkte der umliegenden Gegend von dort herunter


