zu ſchließen, ein Fremder ungern mit ihnen am einſamen Orte zuſammen getroffen waͤre. Der Zuſchnitt ihrer Kleider glich dem aller Schiffer. Kurze, knapp anſchließende Jacken, weite, lange Beinkleider, große Schuhe, und um den Hals ein buntes Tuch, welches in zwei Zipfeln bis uͤber die Bruſt hing. Der kleine Schifferhut mit unaufgekrempten Seiten war tief in ihr finſteres Geſicht gedruͤckt, und alle hatten an der Seite ein kurzes, aber breites Meſſer hangen. Einige von ihnen trugen auch Piſtolen im Guͤrtel. Wenn wir ſag⸗ ten, daß ihre Kleider denen des Schiffsvolks glichen, ſo ver⸗ ſtanden wir dies nur Hinſichts des Zuſchnittes. Die Farbe dieſer Kleider verrieth keine Nation, welcher ſie angehoͤrten, indem ſie meiſtens aus grauer, grober Sackleinewand zuge⸗ ſchnitten waren, auf welcher der Schmutz,— denn die Klei⸗ der mochten nie gewaſchen ſeyn, bis etwa auf die gelegentli⸗ chen Faͤlle, wo Regen und Meerwaſſer theilweiſe ſie beſpuͤlt hatte,— jedwede Farbe zu errathen erlaubte. Es zeichnete unter dieſen Maͤnnern keiner ſich eben beſonders aus, ſon⸗ dern alle gingen neben dem ſcheinbar Schlummernden vor⸗ uͤber, nicht ohne bedeutende Blicke aus ihren ſcharfen Augen auf ihn herabzuſchießen, und begannen dann, indem ſie auf die Alte zugingen, ſie zu ſchelten. Fuͤr jenen blieb dies jedoch nur eine Vermuthung, welche er aus ihren Blicken, Bewe⸗ gungen und ihrer heftigen Stimme ſchloß; denn es war eine fuͤr ihn ganz fremde Sprache, in welcher ſie die Alte anre⸗ deten. Dieſe ſchien indeſſen an den finſtern Anblick der Maͤn⸗
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