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ner gewoͤhnt, und ſtellte ihre Antworten nicht im geringſten betroffen, ja ſogar ohne ſie eines Blickes zu wuͤrdigen, indem ſie ununterbrochen bei der Spindel beſchaͤftigt blieb. Es war auch nicht zu verkennen, daß die Frau merkwuͤrdigen Einfluß und eine gewiſſe Gewalt auf die rohen Maͤnner ausuͤbe. Sie ließ ſie erſt ihren Zorn oder Unmuth ausreden, ſtand dann mit einer gebieteriſchen Miene auf und ſprach Worte, welche dem Tauben ſogar als Befehle wuͤrden gegolten haben.
Die Maͤnner murrten, fluchten, ſetzten ſich aber bald hier und dort, wo jeder Platz fand, nieder, und begannen ein Mahl zu bereiten, wie es die Gelegenheit darbot. Es ward
eine Suppe am Feuer gekocht; aus verſchiedenen Koͤrben
brachte man Kaͤſe, Brod, Schiffszwieback und vor allem Branntweinflaſchen zum Vorſchein. Die am Balken und im Schornſtein roͤſtenden Pomocheln und andere Seefiſche nebſt friſchen Heringen wurden abgenommen, und es waͤhrte nicht lange, ſo ſchien der ganze Reichthum der Huͤtte, ſo wie der, welchen die Fremden in ihre Aermlichkeit eingefuͤhrt hatten, voͤllig aufgezehrt. Neben der Beſorgniß, welche, wie wir wiſſen, bei dem jungen Mann eine gerechte und nicht geringe war, machte ihm dieſe zechende Geſellſchaft auch nicht ge⸗ ringe Sorge. Es war die zweite Nacht ſeit dem Schiff⸗ bruche herangekommen, und noch hatte er außer der ſtaͤrken⸗ den Suppe keine Nahrung weiter zu ſich genommen, ſo daß es natuͤrlich war, daß der Hunger jetzt eine nicht bloß con⸗ ſultative Stimme bei der Nathsverſammlung ſeiner Sinne


