Teil eines Werkes 
1. Band (1825)
Entstehung
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zwei⸗, dreimal, und jedesmal nach dem Schluſſe des refrain⸗ artigen Geſchreies blickte die Alte auf den Schlummernden hin, um zu ſehn, ob ihr Zaubergeſang auf ihn die gewuͤnſchte Wirkung hervorgebracht habe.

Sie wuͤrde vermuthlich, da ſie ſich immer getaͤuſcht ſah, in ihrem Liede fortgefahren, oder vielleicht noch ſtaͤrkere Zau⸗ berſpruͤche gewaͤhlt haben, wenn nicht mehrere Stimmen vor der Thuͤre ſie unterbrochen haͤtten. Es war ein wildes Ge⸗ toͤſe, ein Durcheinanderreden und Stoßen und vielfaches Po⸗ chen, welches man von der Seite hoͤrte, wo der junge Mann fruͤher entſchluͤpfen wollen. Die Alte, ihrer fruͤhern Rolle getreu, legte die Feuerbraͤnde in den Kamin, und ſetzte ſich, nachdem ſie die Matten wieder uͤber den Juͤngling gedeckt hatte, auf ihren Seſſel nieder, ohne im Geringſten auf die Pochenden zu hoͤren. Sie murmelte nur, indem ſie die Spin⸗ del fortdrehte, einige Worte, deren Sinn kein anderer zu ſein ſchien, als der, welchen ſie fruͤher gegen ihren Sohn gusgeſprochen hatte: Pocht Ihr nur ſo lange Ihr wollt! und der Gaſt fuͤhlte eben ſo wenig als ſie ſelbſt Beruf, etwas zu Gunſten der Eintritt Fordernden vorzunehmen, ſondern hielt es fuͤr das Gerathenſte, die Rolle des Schlummernden fortzuſpielen.

Die Maͤnner draußen fanden indeſſen bald den Eingang, eben ſo, als fruͤher der junge Burſche; jedoch betrugen ſie ſich nicht auf dieſelbe phlegmatiſch beſcheidene Weiſe. Es waren fuͤnf oder ſechs ſtaͤmmige Maͤnner, nach deren Ausſehn