Teil eines Werkes 
1. Band (1825)
Entstehung
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Glanz der Sonne von allen Seiten um ſie ſtrahlte, mußte ſie auch einen uͤberirdiſchen Anſchein fuͤr den Unbefangenſten gewinnen. Der Juͤngling aber, der ſie noch mehr zu ſcheuen Urſach, und ſie vor Kurzem in einer noch unheimlichern Si⸗ tuation geſehn hatte, durfte vor dieſem Anblicke, wie vor einem daͤmoniſchen Weſen, zittern. Kommt noch hinzu, daß er neben ihr zwei große Bullenbeißer, zwar ganz ſtill, aber in drohender Stellung, als erwarteten ſie nur einen Wink, auf ihn los zu fahren, bemerkte, und ſich geſtehen mußte, daß

er waͤhrend ſeiner Anweſenheit in der Huͤtte nicht das Ge⸗ ringſte von deren Naͤhe erfahren hatte: ſo laͤßt es ſich erklaͤ⸗ ren, wenn die mit dem Tone einer Gebieterin geſprochenen Worte der Alten, ſolchen Eindruck fanden, daß er ihnen wil⸗ lig und ohne auch nur ein Wort des Widerſpruchs zu wa⸗ gen, Folge leiſtete.

Unverſchimter! Wer eine Waſſeerſeele gerettet hat, der huͤte ſich, ſagt der alte Spruch, denn die Waſſergeiſter ſind in ſie gefahren, und pochen und treiben ſo lang', bis ſie ihren Retter verdirbt. Aber ich habe Macht, und kann den Un⸗ dank bezwingen. Steh auf, Du verraͤtheriſcher Hund, und gehorche mir, oder ich rufe meinen Sohn, und der kann faſ⸗ ſen mit duͤrren, duͤrren Armen, und Dir das Herz aus dem Leibe preſſen, wenn er Dich umarmt; denn er kommt alle Nacht und umarmt den Sauire, bis er ihm das Herz hat ausgepreßt, und dann lacht ſeine Mutter laut auf, und um⸗