Teil eines Werkes 
1. Band (1825)
Entstehung
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haͤtte beſtaͤndig an ſie gedacht— treu gedacht, und es waͤr' vielleicht das einzige Gute an mir geweſen.— Wenn's eine Hoͤlle oder'nen Himmel giebt, ſehn wir uns wieder.

Mit großer Anſtrengung ſuchte hierauf der Mann mit der einen Hand ſeine Bruſttaſche aufzuknoͤpfen, welches ihm indeſſen nicht gelang. Der junge Menſch wurde wunderbar geruͤhrt von dem bleichen Todesantlitz des Mannes, in deſſen Zuͤgen man doch zugleich eine freche Wildheit auf den erſten Blick erkennen mußte. Er ſagte zu ihm:

Du da unten! Geht's mir beſſer, ſo beſtell' ich Deinen Auftrag. Aber ich kann ſchwimmen und habe mich jetzt aus⸗ geruht. Gieb mir Deine Hand. Du magſt nun auf die Tonne ſteigen, und ich will indeſſen ſchwimmen, bis ich wie⸗ der muͤde bin. So retten wir uns vielleicht Beide.

Biſt Du wahnwitzig— rief der Andere— oder giebt's Menſchen auf Erden, wie ſie in Buͤchern ſtehn ſollen?— Kein Geſetz verwehrt dem Schiffbruͤchigen, den andern vom letzten Brett runter zu ſtoßen, aber Du— ich glaube ich traͤume, oder bin ſchon in einer andern Welt.

Einerlei.— Gieb mir die Hand. Steig herauf. Ich halte mich feſt an der Tonne, wenn ich ſchwach werde.

Der Andere faßte die ihm dargebotene Hand und ſtemmte ſich mit beiden Armen auf den andern Nand der Tonne. Dann blickte er ſeinen edelmuͤthigen Gegner groß an, ſchuͤt⸗ telte den Kopf und fagte:

Entweder biſt Du Satan ſelber, und waͤhrend Du mir