erlaubſt, auf einer Tonne meinen elenden Leib fortzutragen — kommt hinter mir ein Boot, um mich gewiß zu retten; oder Du biſt Einer, der Gnade bringen ſoll von oben, und Erhaltung dem Suͤnder, um ihn der Strafe auszuliefern.
Keines von Beiden. Bin auch nicht ſo edelmuͤthig, um fuͤr dich ertrinken zu wollen. Aber nimm Du mein kleines Felleiſen, damit ich beſſer ſchwimmen kann, und nun— Gluͤck zu.
Er ließ die Hand los und verſank tief in die Welle. Eine andere aber brachte ihn wieder in die Hoͤhe, und ein guͤnſti⸗ ges Geſchick ließ ihn meiſtentheils die Oberflaͤche des Waſ⸗ ſers halten. Indeſſen hatte der Sturm fortgewaͤhrt und die natuͤrliche Dunkelheit ſich mit der Gewitternacht vereinigt. Nur die Blitze, welche das Meer bis auf den Grund zu ſpal⸗ ten ſchienen, gaben auf Augenblicke Licht, um im naͤchſten die fuͤrchterliche Nacht dem Ungluͤcklichen noch ſchrecklicher zu machen. Nach mehreren Minuten fragte der Mann, wel⸗ cher jetzt im Beſitz der Tonne war:
Lebſt Du noch, Du Thor, da unten?
Ja, aber ich werde ſchwach, und will die Tonne wieder anfaſſen.
Faß' zu. Kennſt Du das Meer hier?
Rein— es war das erſte Mal, daß ich zu Schiffe das Meer befuhr.
Der Andere lachte:
Nun ſteh! Wozu quaͤlen wir uns, und ſtrengen das letzte


