Teil eines Werkes 
1. Band (1825)
Entstehung
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tuch herunter. Der Angegriffene fand nun, auf einen Au⸗ genblick befreit, Gelegenheit ſich auf die Tonne hinaufzu⸗ ſchwingen, und als der Andere einen neuen Angriff wagte, ſchlug er, im Todeskampf, ihn mit der Fauſt auf die Bruſt, daß jener zuruͤckſank und die Welle ihn verſchlang.

Sollte ein Bewohner unſeres gluͤcklichen Eilandes noch nicht das Schauſpiel eines Sturmes auf offener See geſehen, und noch nicht das Huͤlfsgeſchrei der Ungluͤcklichen, welche auf Brettern und Maſten nach Rettung ſchwimmen, gehoͤrt haben, der wird doch mindeſtens aus Reiſebeſchreibungen die furchtbare Angſt und die Hoffnung kennen, welche abwech⸗ ſelnd Herrſchaft uͤber den Geiſt der Gefaͤhrdeten ausuͤben. Wer haͤtte nie in dem Firth von Forth oder der Themſe vom reich beladenen Kauffarteiſchiffe Menſchen herabſtuͤrzen und dann vom ufer aus ihre Anſtrengungen geſehen, uͤber den Tod den Sieg zu gewinnen? Als neulich im Gedraͤnge der Knabe von der Waterloo⸗Bruͤcke herab in die Themſe fiel, und Tauſende von allen Seiten ihm zuriefen, wie er ſich ret⸗ ten moͤge, ihm aber Niemand, durch die Umſtaͤnde verhindert, thaͤtig zu Huͤlfe eilte, wer bemerkte da nicht mit Bewunde⸗ rung, wie der Knabe, taub gegen den Rath der Menge, im⸗

mer die Mittel ergriff, welche ihn fuͤr den Augenblick uͤber

dem Waſſer erhielten, bis er den, von mitleidiger Hund ihm zugeworfenen, Korb mit den Haͤnden faßte? Waͤhrend die

ſchwarzen Gewitterwolken ſich immer tiefer herabſenkten und

die Wogen ihren Schaum an den Himmel warfen, klammerte