Teil eines Werkes 
1. Band (1825)
Entstehung
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des zu ſchreiben:*) Heißt das nicht, uns jeden Muth benehmen? Aber ich rufe mir in meiner Dachſtube zu: Odi profanum wenn ich auch nicht et arceo hinzu zu ſetzen vermag. Ich hoffe, von Jhrer Gewogenheit mit Nächſtem einige Zeilen der Anerkenntniß zu erhalten. Sollten ſie auch nicht coram notario duobusque testibus ausgeſtellt fein, ſo wird, wenn Sie mir dieſelben nur gefälligſt durch die Ge⸗ ſandtſchaft zukommen laſſen, dieſer Weg allein ſchon ihre Echtheit be⸗ zunden.

Dennoch fürchte ich, daß mir die Eile einige Streiche geſpielt hat, denn von drei Buchhandlungen fürchteten wir zugleich die Andro⸗ hung dreier Ueberſetzungen des Walladmor; und Sie können nicht glauben, wie die Angſt, daß ein Anderer uns zuvorkomme, auch das feſteſte unſerer Ueberſetzer⸗Herzen erſchüttern kann. Die Namen Lin⸗ dau, Methuſalem Müller, Dr. Spieker, von Halem, Lotz, küngen für uns von der Profeſſion mit Ausnahme deſſen, der etwa mit einem dieſer Namen identiſch iſt, fürchterlich. Und jetzt drängt ſich leider noch ſo mancher, in dieſes Quinquevirat.

Sollte Ihnen nun meine Uebertragung im Gegenſatz zu den

*) O Kritik! In welchen Refultaten führt dein neueſtes Beſtreben, alle Heroen des Alterthums, einen 2ud, Romulus, Numa, zu allegoxiſirten Begriffen zu machem Ein gelehrter Freund erbot ſich, in⸗ nerhalb funfzig Jahren nach den Grundſatzen der heutigen Kritik dar⸗ uzthun, daß nie ein Vanquier Rothſchild gelebt habe, und der Name nur das Symbol der Geldanlethen unſerer Zeit ſei, worauf auch das Wort, auf ſeine Wurzeln zurückgeführt, ſelbſt hindeute. Sollte es vielleicht auch Jemanden gekallen, dereinſt zu beweiſen, daß nie ein Dichter Walter Scott exiſtirt habe, wie man ſchon jetzt die myſtiſche Perſon des Waverley⸗Autors zu einer Congregation der ver⸗ ſchiedenartigſten Poeten und Hiſtoriker macht?