Teil eines Werkes 
1. Band (1825)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

vI

Bertrams Tonnenfahrt) unnatuͤrlich iſt, muß ein Binnen⸗ menſch ſein, der nie einen See⸗Sturm erlebt hat Ich laſſe dies auf ſich beruhen, da der junge Mann von derglei⸗ chen Anſchuldigungen faſt wie der alte Roͤmer in TieksGe⸗ ſellſchaft auf dem Lande beim geringſten Zweifel an ſeiner Qualitaͤt als Ziethenſcher Huſar, in ſo heftige Gemuͤthsbewe⸗ gung gerieth, daß ich es nicht fuͤr gerathen fand das Thema weiter zu verfolgen.

Ueber die Penibilitaͤt einiger zaghaften Buchſtabenmen⸗ ſchen, welche die ungeheure, die Ehrlichkeit des Deutſchen Buchhandels in Gefahr bringende Kuͤhnheit of che gay prince of all hoaxers(wie ihn der Engliſche Recenſent betitelt) nicht faſſen konnten, hat er ſich ſelbſt in ſeinem Sendſchreiben an einige ſchwache Seelen(Abendzeitung) luſtig ge⸗ macht. Im uͤbrigen iſt er durch die allerſeits von den hoͤchſten, und hochverehrten Maͤnnern geaͤußerte lebhafte Theilnahme reichlich fuͤr die ſcheelen Blicke einiger duͤrftigen Seelen, be⸗ lohnt worden. In ſeinem Namen danke ich allen Bekann⸗ ten und Unbekannten, die ihm mittelbar oder unmittelbar ihr lebendiges Intereße fuͤr die Erſcheinung des Walladmor verſicherten.

Ein lebhaftes Vergnuͤgen verurſachte ihm die ausfuͤhrliche

Engliſche Kritik des Walladmor im London Magazin, wo der Roman als Sir Walter Scotts Deutſche Novelle eben ſo pomphaft als witzig angekuͤndigt wurde. Er hat auch deshalb dem Rerenſenten, in welchem Einige den großen Unbekann⸗