Teil eines Werkes 
1. Band (1825)
Entstehung
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VII

ten ſelbſt erkennen wollen, dieſe Auflage dedicirt. Die echte Wuͤrdigung ſeiner Ueberſetzung von Seiten eines Englaͤnders hat, wie er mich verſichert, ihn um ſo mehr erfreut, als auch viele guͤnſtige Beurtheiler unter den Deutſchen dem Autor ganz falſche Abſichten unterſchoben. Nie, ſagt er, ſei es ihm eingefallen ein Pasquill gegen den von ihm als Dichter innig verehrten Mann zu ſchreiben, wie es etwa der, Washington Irving von andern dem Amertkaner Paulding zugeſchrie⸗ benen Noman Koͤnigsmark enthalte, und wie einige Deut⸗

ſche ganz ſchlechte Anbeller des Großen dergleichen verſucht

haͤtten. Wenn er auch einige Schwaͤchen des Dichters be⸗ laͤchelt, und verſucht habe die Deutſche Sotto⸗Manie durch Copirung unweſentlicher Eigenheiten hinters Licht zu fuͤhren, ſo bleibe die Achtung vor dem ſchaffenden Genius des Dich⸗ ters unwandelbar beſtehen.

Leid thut es ihm und mir noch nicht die Engliſche und Franzoͤſiſche Ueberſetzung des Romanes zum Gebrkauch bei der zweiten Auflage dieſer Ueberſetzung zur Hand zu haben. Ueber⸗ haupt muß ich bekennen, daß ich bei der Verbeſſerung im Blinden umhergetappt bin. Waͤre es nach meinem Willen gegangen, haͤtte ich ganze Seiten ausſtreichen und dafuͤr zwei Zeilen herſetzen moͤgen, mein junger Freund aber meinte, dann verliere die ganze Arbeit ihr eigenthuͤmliches Colorit und der Noman ſolle nun einmal ein Walter Scottiſcher ſein und kein W. Alexiſcher werden. Daher darf der geneig⸗ te Leſer wenn ihm in der Conſtruction im Kleinen und