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teuer hin. Und ſie koͤnnen verſichert ſein, Herr Bertram, daß, wenn wir Zeugen auch noch einer zweiten Leidenſchaft der Art werden ſollten, ganz und gar keine Gefahr dabei iſt.
Bertram war auf' tiefſte durch die feine, aber ſchnei⸗ dende Rede des Officiers verwundet. Er dachte daran, als Ginievras Ritter aufzutreten, die Klugheit ſiegte aber ſogleich uͤber das gereizte Gefuͤhl. Er konnte den Officier keiner Be⸗ leidigung zeihen, und dem uͤberlegenen Weltmanne nur neuen Stoff zum Spott geboten haben. Davenant lenkte ſelbſt wieder zum vorigen Gegenſtande das Geſpraͤch ein⸗
Aber doch— ſo wunderbar will es das Schickſal— iſt jedem Erdenkinde die Hoffnung auf den Beſitz der Lady ge⸗ nommen, denn eben, weil er ſie zaͤrtlicher als ſein Kind liebt, will ſie der alte Squire auch Niemandem goͤnnen.
Der Greis will ſie doch nicht ſelbſt heirathen?
Das nicht, er will ſie aber einem Phantom bewahren.
Und wem?
Seinem Sohne.
Ich glaubte er waͤre kinderlos⸗
Sie ſcheinen wirklich die furchtbare Begebenheit, welche jedes Kind in der Grafſchaft kennt, nicht zu wiſſen.
Ich verſichere es.
Die Geſchichte gehoͤrt eigentlich fuͤr einen Poeten, um ein Maͤhrchen daraus zu ſchreiben, indeſſen duͤrfen auch wir Profane, Herr Bertram) uns dafuͤr intereſſiren, weil ſie zu furchtbar das Gluͤck einer Familie vernichtet hat. Ich er⸗ zaͤhlte Ihnen, mit welcher unerbittlichen Strenge der Squire,


