Teil eines Werkes 
2. Band (1825)
Entstehung
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dem Schluſſe auf und tanzte von neuem um das Geruüͤſt, immer fort den Refrain ſingend: Soll das ſte nicht erfreun?

Lauſchend ob ſie nicht die ganze wunderbare Ballade wie⸗ derholen moͤchte, konnte er ſich nicht enthalten, halb laut vor ſich hin ſein Urtheil zu aͤußern: Ein ſeltſames Lied! der Ausdruck der, allerfurchtbarſten Verzweiflung eines zerſtoͤrten Gemuͤthes, welches aber in dem Uebermaße des Schreckens eine gewiſſe Feſtigkeit und Ruhe gefunden hat. Es, kann nur eine alte Schottiſche Ballade ſein

Das moͤchte ich doch bezweifeln, fluͤſterte eine Stimme hinter ihm, denn obgleich die ganze Anlage das Schotti⸗ ſche Vaterland verraͤth, und die Melodie ſo einfach und fuͤrchter⸗ lich iſt, als wir ſie nur in den Winkeln des Hochlandes hoͤren, ſo deutet doch die Anſpielung auf die Hygwaymen im Verſe:

Ich reite wie ein Rittersmann Den Reiſenden entgegen auf ſuͤdlichern Urſprung, da bekanntlich die Hygwaymen ſich kaum bis in die Graͤnzlaͤnder nordwaͤrts verirren.

Bertram blickte ſich um, und erſtaunte, hinter ſich Herrn Malbrune zu ſehen mit einer kleinen Schreibtafel, welche er eben beſchaͤftigt war, in ihr Futteral zu ſtecken.

Bei Gott! wie kommen Sie in dieſe Gegend? fragte er betroffen, und doch erfreut uͤber die Gegenwart eines gebil⸗ deten Mannes und Bekannten.

Wie kommen Sie hierher, Herr Bertram? koͤnnte ich ⸗ben