Teil eines Werkes 
3. Band (1825)
Entstehung
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ein Romanenſchreiber geworden, ſind aber nichts deſto weni⸗ ger der leibliche, eheliche, maͤnnliche Sohn des Squire Mor⸗ gan Walladmor.

Menſch! fuhr Bertram auf ſcherzeſt Du?

Mein ſehr trockner Ernſt.

Wenn Ihr mich zum Narren haͤttet!

Bewahre, dann haͤtte ich ja das Publikum auch zum Narren, was ſich doch am Ende des Romans gar nicht verantworten ließe.

Beweiſe fordere ich.

Die große Aehnlichkeit, der Biß in Ihrem Arm. Was ſonſt noch fuͤr Beweiſe noͤthig ſind, die liegen in Zeugenaus⸗ ſagen und Doeumenten im Schloſſe, und der wuͤrdige Sir Morgan wird hoffentlich ſchon in dieſem Augenblicke davon uͤberzeugt ſein, daß er, fuͤr den halb verlornen, einen an⸗ dern Sohn ganz gewonnen hat.

Herr! Malburne! wollen Sie mich wahnſinnig machen?

Nein! Aber dazu bewegen, daß Sie das Romanſchreiben aufgeben.

Ich glaube Ihnen! rief Bertram, und ſtuͤrzte, von Hoff⸗ nung und dem Gefuͤhle, daß es wahr ſei, inſtinktartig ge⸗ trieben, den Berg hinab, dem Schloſſe zu. Dennoch konnte er ſich nicht enthalten, noch einmal zuruͤckzublicken, und zu Malburne zu rufen: Aber, Sir, um Gottes Willen, wer ſind Sie eigentlich?

Er erhielt keine Antwort, und ſah bald, daß ſein Ge⸗ faͤhrte verſchwunden war. Ohne Anhalt eilte er nun weiter, und, als er dicht an Walladmors Mauern ſtand, trat ihm