bekittel zu ihr tretenden Sohn fuͤr einen Geiſt, und wich ſcheu zuruͤck, ehe ſie ſeine Hand ergriff: Toms!— Toms!— Biſt Du es wirklich?— Warum haben ſie Dich nicht auch todt gemacht, wie Deinen Bruder? Auf das Gebet armer Leute hoͤren ſie ja nicht.— Erſchrick mich nlcht, Toms. Ich bin deine Mutter und kann nicht dafuͤr, wenn Du gehangen haſt, denn die boͤſen Geiſter haben Dich ſelbſt verfuͤhrt. Oder haben ſie Dich nicht gehangen?— Du lebſt wohl wirklich noch?— Wirklich, Toms.— Alſo nicht alle Beide? Eine Mutter hatte Kinder zühei Auf jenem grünen Hüget,
Und als Lord Percy geritten kam Da hatten ſeine Falken Flügel.
Lord Percy's Falken ſlogen in die Höh Und kamen mit Beute herunter, Die Söhne gingen nach Beute ins Thal Vom Galgen hingen Beide herunter. Toms, geh, geh! Du weinſt nicht um Gregory, und die Nache iſt aus, die Mohren ſind ins Haus gekommen. Geh mit Nitlas— und Deine Mutter geht ins ſtille Haus, und graͤbt den Gregory ein, daß er ſie nicht mehr beſuchen kann, und ordentlich ausruhn, 1 In kühler, kühler Erde. Ruht nun Herr Balſamin.
Ja. Mutter, ich bin nicht gehangen, aber Almy iſt doch
ertrunken. Ich werde mit Niklas zur See gehn, denn wenn
Nifklas nicht hier iſt, weiß ich ja nicht, warum ich hier bin, und ich brauche noch nicht bei Bruder Gregory auszuruhn.


