Teil eines Werkes 
3. Band (1825)
Entstehung
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doch davon ziemt mir nicht zu ſprechen. Der andere aber ſaß in einem Armenſuͤnderhabit auf einer fahlgelben Stute, und ſein ganzes Benehmen war ſo niedergebeugt, wie das ei⸗ ner gedruͤckten Seele, welche den letzten Weg zum Richtplatz geht. Selbſt, als ſein ſchwarzer Begleiter abſaß, wollte man etwas Infernaliſches an ſeinem Gange bemerken. Es waren aber die beiden Reiter Niemand anders, als Sir Thomas Malburne und der arme Toms. Jener hatte, von einer Reiſe zuruͤckkehrend, von dem tragiſchen Ausgange der Angelegen: heiten in Walladmor⸗Caſtle gehoͤrt, und war, um ſeine Ver⸗ mittelung anzubieten, herbeigeeilt, jedoch zufaͤllig oder ab⸗ ſichtlich(dies zu entſcheiden vermag ich nicht, da Maſter Mal⸗ burnes Charakter, aller Aufklaͤrungen ungeachtet, noch immer ſehr zweifelhaft bleibt) erſt beim Zuge zum Galgen ange⸗ kangt. Hier hatte ſein ſcharfes Auge augenblicklich den Die⸗ ner ſtatt des Herrn erkannt, ſein ſcharfer Verſtand den edel muͤthigen Zuſammenhang errathen, und ſein juriſtiſcher Scharfke⸗ blick eingeſehen, daß ein error in persona ein ſo weſentlicher ſei, daß er jeden Contrakt, ſelbſt den zwiſchen dem Delinquen⸗ ten und der Schlinge, aufhebe, vorausgeſetzt, daß die letztere noch nicht allzu feſt contrahirt worden. Nachdem auch der Sherif den Irrthum eingeſehen, entließ er ihn gegen eine Caution, welche Malburne wobei zu bemerken iſt, daß dieſer in der Gegend fuͤr reich galt augenblichlich depo⸗ nirt hatte.

Die wahnſinnige Mutter wollte anfangs nicht an die Wirklichkeit der Erſcheinung glauben; ſie hielt den im Ster⸗