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außer wenn ſie ein gezogenes Schwert erblickten. Es durfte weder der Oheim dem Neffen trauen, noch der Neffe dem Oheim, das traurigſte Ungluͤck, was je die Chriſtenheit be⸗ fiel. Als ſie aber nun zuſammengekommen waren, und beide uͤber eine Waffenruhe beriethen, daß vor Monatsfriſt keine Schlacht ſollte geliefert werden, da kroch eine Otter aus dem Gebuͤſch und biß einen von des Koͤnigs Rittern ins Knie; und dieſer Biß mußte ungluͤck bringen uͤber die ganze Chriſtenheit. Denn als ſich der Ritter verwundet fand, und die Schlange an ſeinem Fuß erblickte, zog er das Schwert heraus. Kaum aber hatten das beide Heere geſehen, ſo ging die Schlacht los, die ſo heftig wurde, daß auf der einen Seite nur drei Maͤnner am Leben blieben. Es war die blu⸗ tigſte Schlacht, die je in der Chriſtenheit iſt gefochten wor⸗ den. Auf Koͤnig Arthurs Seite entkam nur er ſelbſt, und Lukyn, der Herzog von Gloſter und des Koͤnigs Stallmeiſter Bedevere; und als der Koͤnig alle ſeine Ritter todt erblickte, brach er in die Klagen aus, welche der Barde geſungen hat. Dann aber brach er in die Worte gus:„Sieh, dort lebt noch der Verraͤther, und ſchreitet uͤber die todten Krieger. Aber er ſoll es bitter bereuen, und meine Rache auf ſein Haupt fallen.“ Aber der Herzog hielt ihn zuruͤck, und ſagte: „Mein Lehnsherr ſtehe ſtill um Lieb' und Barmherzigkeit willen. Denk, was das Traumgeſicht zu dir ſprach, und geh heute nicht auf den Feind los!“— Der Koͤnig aber erwie⸗ derte:„Halte mich nicht auf, du wuͤrdiger Vaſall, denn ich
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