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„Auf, Cymbriens Söhne: noch flohen wir nie!“ So rief er:„Mir nach! Ihr Gefährten! wir ſtreben, Zu tilgen die Schande! Noch leben wir, leben: Und baben noch Waffen, die löſen uns, die!
Mir nach zu dem Hägel, mir nach in den Tod!“ Rings wurden vom Blute die Gegenden roth. Rings flatterten, ſatt ſich am Blute zu laben,
Mit triefenden Schwingen die dürſtenden Raben. Hoch ſchwung ſich die Rache mit wüthendem Blick, und nieder von Hügel zu Hügel getrieben, Erlagen die Trotzenden. Wenige blieben
und brachten mit Beben die Kunde zurück.
Hinab ſank die Sonne. Nun war es vollbracht. Der Tag war geſchwunden, verhallet die Schlacht. Doch nimmer verhalle der Name des Helden! Geſang, du ſollſt ihn der Folgezeit melden.
O ſelig der Barde, dem dieſes gelang!
Dann ſagen die Enkel beim Brande der Eiche: 0 Jüngling! ſei würdig der Väter, und gleiche Held Urrin und ihm, der den Helden uns ſang.
Alle Maͤnner erhoben ſich, die Glaͤfer klirrten:„Kym⸗ merien!“„Die großen Ahnen!“„Wuͤrdige Geſchlechter!“ toͤnte es, und Ginievra hielt den Moment fuͤr angemeſſen, die Geſellſchaft zu verlaſſen. Die Zungen loͤſten ſich jetzt. Man lobte den Barden, ſo duͤrftig auch ſein Geſang gewe⸗ ſen; der kreiſende Hauspokal wurde ihm gereicht, und es be⸗ durfte erſt einer langen Waͤlſch gelehrten Eroͤrterung des Squire, warum der Tag feierlich begangen werden muͤſſe; und wo die Stelle ſei, an welcher Urrin uͤber Flamdewyn
- geſtegt


