Teil eines Werkes 
3. Band (1825)
Entstehung
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dann mit ſchwacher Stimme, leiſe dabei die Saiten ruͤhrend, die bekannte Reliquie alt Waͤliſcher Poeſte*).

Hervor ging die Sonne nach Stürmen der Nacht, Und brachte den Morgen und brachte die Schlacht. Von wannen, von wannen die zahlloſen Speere? Hal ſind es des fliegenden Flamdewyns Heere?

Sie waren's! Von Aufinids Hügeln herab Ergoß ſich der Strom ſchon auf Urrins Geülde. Es klirrten die Schwerter, es raſſelten Schilde, Laut heulte Verheerung und öffnet' ihr Grab:

Im Trotze des Sieges trat Flamdewyn her: d urrin! ſo rief er entſage der Wehr, Und zahle du dämmeſt die Fluten vergebens Die Löſe des Landes, die Löſe des Lebens! Doch ferne war Urrin. Er eilte ſchon früh Nach Hülfe. Da nahte, von Kriegern umgeben, Sich Owen dem Trotzer:Noch leben wir, leben! Und haben noch Waffen: die löſen uns, die!

Hinauf ſtieg die Sonne im ſtrahlenden Lauf Iunr Höhe des Himmels. Da ſchauten wir auf, Da ſahn wir, gefolget von Tauſend der Seinen, Im Waffengeſchmeide Held Urrin erſcheinen.

Dieſes bekannte Lied gehört in ſeiner gegenwärtigen Geſtalt nicht zu den beſten, welche wir in Edward Jones Relics der Waͤl⸗ ſchen Barden beſitzen, und es iſt zu verwundern, daß der gewandte

Dichter der Dichtung keinen romantiſchen Schwung durch eine uUmar⸗

beitung der Engliſchen Ueberſetzung gegeben hat. Da er es aber nicht gethan bhat, ſo hat auch hier der Ueberſetzer nur eine ältere dentſche Ueberſetzung des Liedes eingeſchoben. A. d. ü. z. I. A.