Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1826)
Entstehung
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Maria glaubte eine Thraͤne in ſeinem Auge zu ſehen. Da ſie ſah, daß ſie ihm keinen Troſt gewaͤhren konnte, war ſie im Begriff das Zim⸗ mer zu verlaſſen, als der Doktor hinter ihr drein

rief

Miß Maria, ſollten Sie etwa bei dem Zimmer der Mſtrs Brown vorbeigehen, ſo wuͤrde ich Ihnen ſehr dankbar ſeyn, wenn Sie ihr nur ſagen wollten, welche Zeit es iſt, und daß ich ſeit Mitternacht keinen Biſſen uͤber die Zunge brachte.

Maria erſah ihren Vortheil, waͤhrend dem ſchweren Seufzer, der dieſe Rede ſchloß, zu ent⸗ fliehen. Wie ſie uͤber den Vorſaal ging, begeg⸗ nete ihr der Bediente des hinſchmachtenden Dok⸗ tors, mit der Kaffeekanne in der Hand, um Troſt in die Seele ſeines Gebieters zu gießen.

Da Marien der Widerwille ihrer Mutter, ſie in die Geſellſchaft einzufuͤhren, nur zu gut bekannt war, ſo ſchmeichelte ſie ſich, wenigſtens diesmal, deren Beifall wegen ihrem Hinwegblei⸗ ben, zu erhalten. Maria kannte aber die Lau⸗ nen der gnaͤdigen Mamma noch nicht hinlaͤnglich. Lady Juliane war entſchieden dagegen, daß ihre Tochter auf dem Ball erſcheinen ſolle, fand ſich aber eben ſo beleidigt uͤber ihr Wegbleiben. Ue⸗ berdies war ſie uͤbel mit ſich ſelbſt zufrieden, da

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Hier wiſchte ſich der Doktor die Naſe und