Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1826)
Entstehung
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Sie es nieder, machen Sie ein Fegefeuer dar⸗ aus, aber dulden Sie um Gottes Willen keinen Ball in demſelben! Der Ball wurde doch ge⸗ geben und nun ſehen Sie die Folgen. Ein Ball! Iſt's wohl der Muͤhe werth, daß eine ganze Familie wegen eines Balles in Verwir⸗ rung gerathe?

. Fuͤr die Theilnehmer iſt es ſicher ein großes Vergnuͤgen, erwiederte Maria.

Schade auf ſo ein Vergnuͤgen! Auf Ehre,

Sie ſeten mich ganz in Erſtaunen, Miß Maria! Ich glaubte, Ihr Wegbleiben ſei ein Beweis Ihres Verſtandes. Aber ich, Hm! In der That, ein großes Vergnuͤgen, mit anzuſehen, wie menſchliche Geſchoͤpfe ſich die ganze Nacht hindurch, wie die Affen mit einander umher kraͤu⸗ ſeln und wahre Seiltaͤnzer aus ſich machen. Ich halte das Tanzen fuͤr eine herabwuͤrdigende und hoͤchſt unmoraliſche Handlung. Bei meiner ar⸗ men Seele, ich wuͤrde mich vor den Steinen ſchaͤmen, muͤßte ich walzen. Und dieſem großen Vergnuͤgen haben wir es zu verdanken, daß al⸗ les in Unordnung iſt, und daß ich ſeit nunmehr drittehalb Stunden, uͤber die gewoͤhnliche Zeit auf mein Fruͤhſtück warten muß. Nicht, daß ich nach mir ſelbſt fragte, dies im geringſten nicht. Ich bin nicht der einzige Leidende, und waͤre ich es, ſo wuͤrde ich nicht deshalb klagen; gber es betruͤbt mich, es aͤrgert mich. Auf