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dachte ich da, daß der Tod ihre Augen ſo bald verſchliegen und der Gram mein Loos ſeyn wuͤrde! Alles andere Mißgeſchick wuͤrde ich leichter ertra⸗
gen haben, als ſo ganz einſam auf dieſer Welt
zu ſtehen.— Und doch;— Meine Kinder verehrten Seine Macht und glaubten an Sei⸗ nen Namen. Seiner Gnade verdanke ich die Ueberzeugung, daß meine Hingeſchiedenen jetzt in ſeinem Reiche ſind! Hier ſpricht meine verewigte Luiſe ſelbſt aus dem Grabe zu mir! Einige Stunden vor ihrem Hinuͤbergehen ſchriel ſie dieſe Zeilen nieder. Leſen Sie mir dieſe ihre letzten
Gedanken vor, die mir nicht von jeder Stimme
anzuhoͤren moͤglich ſind.— Maria las Fol⸗ gendes: Auf immer hin*)!
Auf immer hin! o ſchaudervoller Ton! Der Freud' und Hoffnung dumpfes Grabgelaͤute, Du triffſt das Herz und gibſt doch mitleidslos
Nicht der Vernichtung voͤllig mich zur Beute.
Auf immer hin! Welch' Wort des duͤſtern 3 Grams
Erfuͤllt mit wild geheimnißvollen Wehen!
Der Chriſt ſinkt auf die Knie' und fleht um Troſt.— Sein Heiland ſtarb— er wird nicht untergehen.
*) Die metriſche Uebertragung dieſes ſchoͤnen Gedichtes ver⸗ danke ich der Güte des würdigen Herrn Pfarrers P.. in H. D. Ueb.


