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ichnen bisher ganz ungewohnter Putz. Bei Mſtrs: Douglas und Marien brachte der uner⸗ wartete Todesfall verſchiedene Wirkungen her⸗ vor. Religion und Nachdenken hatten die erſtere gelehrt, jete Pruͤfung mit Geduld zu ertragen, und waͤhrend ſie im Inneren ihres Herzens, das Schickſal des alten Mannes beklagte, der ſo pioͤtzlich aus der Welt geriſſen wurde, die ihm Alles war, ſo blieb dennoch ihr aͤußeres Anſehen ruhig und heiter. Maria wurde weit heftiger ergriffen. Fruͤherhin hatte ſie ſchon am Siech⸗ bette geſeſſen, und Kranke gepflegt; aber der Tod— und noch dazu der Tod in einer ſo ſchrecklichen Geſtalt,— war ihr neu. Ruhig ſtand ſie neben ihres Großvaters Stuhl,— ſein Haupt neigte ſich zu ihr,— ſeine Hand ruhte in der ihrigen, als ein heftiges Zucken dieſer Hand ſie aufſchreckte, und der entſeelte Koͤrper vor ihr lag. In einem einzigen Augenblick bedeckten die Schatten des Todes, den Menſchen, der eben gedacht und gehandelt hatte! Umſonſt betete Maria, umſonſt. rief ſie ihre Vernunft zu Huͤlfe, umſonſt bekaͤmpfte ſie ihre ſo maͤchtig aufgereiz⸗ ten Empfindungen. Nur ein Gegenſtand ſchweb⸗ te ihrer Einbildungskraft vor,— das Bild ih⸗ res ſterbenden Großvaters. Seine entſtellten Zuͤge,— ſein grauſenerregender Anblick,— ſein krampfhaftes Zucken, ſtand Tag und Nacht vor ihren Augen. Ihr Verſtand war nicht faͤhig ihre gereizten Nerven zu beruhigen. Mſtrs: Douglas ſuchte vergeblich jedes Mittel hervor,


