Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1826)
Entstehung
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hatte, und gleichfalls mit allen Nebenumſtaͤnden. Die Gitter des Todtenhofes konnten nicht ge⸗ oͤffnet werden, man mußte einen Theil der Mauer abtragen, den Sarg hinuͤber heben; dieſer litt ſnenn und oͤffnete ſich, als man ihn ins Grab

elkte.

Selbſt der unglaͤubige Nieder⸗Schottlaͤnder ſchwieg zu dieſer ernſten Erzaͤhlung. Bald dar⸗ auf zerſtreute ſich die Geſellſchaft, und jedes

Mitglied verſelben eilte, ſeinen Nachbarn das

ploͤtzliche Ableben des Lairds von Glenfern zu verkuͤndigen.

Allein bald, O, wie bald! erloͤſchen die Todesgedanken in dem Herzen des Men⸗ ſchengeſchlechtes, Selbſt die kleinen Sorgen,

denen die Ueberlebenden ſich bei einem Todesfall

unterziehen muͤſſen, tragen dazu bei unſern Ge⸗

danken von der eigentlichen Urſache dieſer Sor⸗

gen abzulenken. Eben ſo bei der Familie zu Glenfern. Sie ließen ihr Licht nicht gerne un⸗

ter dem Scheffel, und nach den erſten lauten

Wehklagen waren ſie eifrig darauf bedacht, auch die aͤußeren Trauerzeichen auszuhaͤngen. Herr Douglas fand allerdings viel zu ſchaffen und zu

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ordnen. Die Tanten berechneten, wie viele El⸗

len Flor und Pleureuſen man beduͤrfe, und wie

viele Gaͤſte man einladen muͤße, es muͤßten,

meinten ſie, zehnmal ſo viele geladen werden als zur Taufe. Die Nichten aber geſielen ſi ch

in dem Gedanken, Trauerkleider zu tragen; ein