Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1826)
Entstehung
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9 genng tadeln koͤnne. Dies wich nun freilich ſehr von ihrem geraͤuſchmachenden Syſtem ab, und verurſachte den drei Schweſtern viele miß⸗ billigende Sorgen.

Ich geſtehe, daß mich alles dieſes ganz und

gar verwirrt, ſagte Grishelde, als Johanna

ihre Mittheilungen geendet hatte.Es ſcheint, als wuͤrde das arme Mariechen gar nicht erzo⸗ gen, und doch weiß es ſo Vieles. Ich kann's

nicht begreifen! Es iſt wahrlich unverantwort⸗ lich von Mſtrs: Douglas, daß ſie das Kind ſo

vernachlaͤßiget, denn Mariechen iſt beſtaͤndig bei ihr, was ein ſicheres Zeichen iſt, daß ſie verzo⸗ gen wird. Denn obſchon unſere Maͤdchen uns ſo lieb haben, als ſie wahr und wahrhaftig, nur jemand lieb haben koͤnnen, ſo laufen ſie doch

gar zu gerne von uns weg, was auch ganz natuͤrlich iſt.*

Ich daͤchte, es waͤre hohe Zeit daß Maria endlich einmal etwas geſcheutes von ihrer Arbeit ſehen ließe, ſie iſt bereits ſechzehn Jahre alt und

druͤber, ſagte Nicoline.

Die meiſten Maͤdchen von Mariens Alter, mit denen ich zu thun habe, erwiederte Johan⸗

na, indem ſie, nach kluger Weiber Weiſe, das

Haupt ſchuͤttelte,konnten ſchon fruͤher etwas von ihren Arbeiten vorzeigen. Bella hatte die Erd⸗ kugel dorten ſchon lange vor ihrem ſechzehnten

Jahre geſtickt und Baby ſlocht das Strohkaͤſtchen,