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Ideen der Tanten, uͤber dieſen Gegenſtand uͤber⸗
einſtimmte. Sie ſelbſt thaten nichts ohne Ge⸗ raͤuſche. Etwas ruhig und ohne viel Geſchwaͤtze zu unternehmen, war fuͤr ſie eben ſo gut als waͤre es gar nicht geſchehen. Sie glaubten, es koͤnne nicht geſchehen ſeyn, weil ſi e noch nichts davon hoͤrten. Kurz, ihre Ohren waren gleich denen mancher andern wuͤrdigen Leuten, ihr ein⸗ ziges Verſtandesorgan,— ſie glaubten alles, was man ihnen ſagte, glaubten aber nichts,
wmas ihnen Andere nicht geſagt hatten.— Da
ſie nun Mſtrs: Douglas ſich niemals, uͤber die Wichtigkeit des ihr anvertrauten Pfandes, oder uͤber die Schwierigkeiten der weiblichen Bildung ausbreiten hoͤrten, ſo folgernden ſie, Mſtrs:
D uglas habe keine Begriffe von ihren uͤbernom⸗
m nen Pflichten.
Waͤhrend den Beſuchen der Tanten bei ihren Nichte fanden ſie ihre Richterſpruͤche noch ge⸗ gyändeter. Miß Johanna verſicherte, daß den ganzen Monat hindurch den ſie bei Miſtrs: Dou⸗ glas zugebracht habe, ſie nie entdecken konnte, wie oder wenn Maria unterrichtet wuͤrde. Gluͤck⸗ lüche zweiſe begreife das Kind ſchnell, und faße
lalles wunderſam auf, ohne daß man wiſſe wie, denn es ſei zum Erſtaunen, wie wenig man ſich
mit ihm beſchaͤftige. Das alleraͤrgſte ſei aber, daß Mariechen thun koͤnne was ihr beliebe, denn man hoͤre nie daß es getadelt wuͤrde, und Jedermaͤnn wiße doch, daß man junge Leute nie


