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„Das will ich Ihnen ſagen; anworten Sie mir aber auf das Wahrhafteſte. Standen Sie ſeit Ihrem Urlaube mit dieſem Brigadier im Briefwechſel?“
„Was haͤtt' ich denn mit einem ſolchen Menſchen zu correſpondiren gehabt? Warum und aus welcher Abſicht hätte ich es gethan?“
„Das ſollen Sie mir eben erklaͤren. Haben Sie ihm keinen Auftrag wegen Buͤchern ertheilt?“
„Deſſen erinnere ich mich, es war unbeden⸗ tend, und geſchah, weil mein Bedienter nicht leſen konnte. Ich beauftragte ihn, mir die Buͤcher, die ich ihm aufgeſchrieben hatte, nach Tully⸗Weolan zu ſenden.“
„Was waren es fuͤr Buͤcher?“
„Groͤßtentheils Werke unſter beſten Schrift⸗ ſteller, zur Leetuͤre fuͤr eine junge Dame be⸗ ſtimmt.“
„War nichts Aufruͤhreriſches, kein Pamphlet, keine gefaͤhrliche Abhandlung dabey?“
„Ich geſtehe, daß auch politiſche Schriften dabey waten, aber ich habe ſie mit großem Widerwillen geleſen. Sie wurden mir von einem ſehr zaͤrtlich mich liebenden Freunde, deſſen Herz beſſer iſt, als ſein Kopf, zuge⸗ ſchickt; er verſteht ſich nicht auf Politik, aber ſeine Geſinnungen ſind groß und edel.“


