Teil eines Werkes 
2. Theil (1822)
Entstehung
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litiſchen Grundſätze geworden. Vor allen be⸗ ſchäftigte er ſich mit den Mittelu höher zu ſtei⸗ gen, und häͤtte ſich Gelegenheit zu einem Feld⸗ zuge gezeigt, ſo waͤre es ſchwer geweſen zu ent⸗ ſcheiden, ob er mehr Luſt hatte den Koͤnig Ja⸗ cob wieder auf den Thron zu ſetzen, oder in Beſitz ſeines Grafentitels zu treten. Zwar wagte er es nicht, ſich ſelbſt ſeine geheimen Gefuͤhle zu geſtehen, allein er war davon durchdrungen.

Floras Herz brannte, im Gegentheile von der lauterſten, uneigennuͤtzigſten Liebe fuͤr die vertriebene Familie. Sie haͤtte es vorgezogen eher die Larve der Religion anzunehmen um

ehrgeitzige Entwürfe zu befoͤrdern, wenn ſie deren

gehabt haͤtte, als daß ſie die mindeſte Ab⸗

ſicht von Eigennutz und Eigenliebe der Erge⸗ benheit fuͤr ihren rechtmäßigen König zugeſellt

haͤtte. Die zaͤrtliche Unruhe des Sankt Geor⸗ genritters, und der Prinzeſſinn ſeiner Gemah⸗ linn erhielt die Verwandten des Fergus in ih⸗ ren religiöſen Glauben, und zugleich ihm ſelbſt

und ſeine Schweſter. Dieſe Denkungsart war bey den Anhaͤngern dieſer ungluͤcklichen Fami⸗

lie nicht ſelten, wovon der Leſer vieler Bey⸗

ſpiele ſich erinnern kann. Kaum waren Fer⸗ gus und Flora Waiſen geworden, ſo nahm ihn

die Prinzeſſinn als Pagen in ihre Dienſte⸗