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der gruͤn ſeyn werden, wird Trug in Su Herzen ſeyn!“ 2
„Bradwardine iſt ein Ehrenmann,“ etwie⸗ derte lebhaft ein andrer von den Alten,„der Fremde, welcher von ihm hierher kommt, ſoll willkommen ſeyn, und waͤren ſeine Haͤnde mit Blute gefaͤrbt, wenn's nicht Blut von Jvors Geſchlechte waͤre!“
„Es iſt mehr als zuviel Blut von Jvor's Geſchlechte durch Bradwardine's Hand vergoſſen worden,“ erwiederte der Alte, deſſen Kelch immer voll blieb.
„Ach! Ballenkeiroch! Ihr denkt mehr an den Degenſtoß von Tully⸗Weolan, als an die Schwertſchlaͤge, die er zu Preſton austheilte.“—
„Ich habe wohl Urſach', ſo zu denken: ſein Degenſtoß beraubte mich meines Sohnes. ſeine Schwertſchlaͤge haben dem Koͤnige Jacob nicht viel genuͤtzet.“
Fergus erklaͤrte Waverley auf Franzoͤſiſch, daß der Baron ſechs Jahre zuvor in einem Kampfe nahe bey ſeinem Schloſſe den Sohn dieſes Alten getoͤdtet habe.
„Ballenkeiroch,“ ſetzte er hinzu,„dieſer junge Officier iſt ein Engländer, und der Fa⸗ milie von Bradwardine voͤllig fremd.“—
Sogleich nahm der Alte den Becher, und


