Teil eines Werkes 
2. Theil (1822)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

ihrem Range nach, und zuletzt kamen, die das Land bauten. Außer dieſer langen Reihe von Geladenen bemerkte Eduard durch eine unge⸗ heuere, offen ſtehende Fluͤgelthuͤre auf einem Raſenplatze eine zahlloſe Menge Hochlaͤnder, die trotz ihres untergeordneten Ranges als Gaͤſte angeſehen wurden, und Theil an dem Gaſtmahle nahmen. In der Ferne zeigten ſich Gruppen von alten Weibern, zerlumpten Kin⸗ dern, jungen und greiſen Bettlern, und aller⸗ ley Arten von Hunden. Alle dieſe Mitglieder der Gruppen, die hier ſichtbar waren, empfin⸗ gen mehr oder weniger einige Brocken des Feſts.

Die Freigebigkeit und Gaſtlichkeit des Fer⸗ gus, welche ſo grenzenlos erſchien, hatte gleich⸗ wohl ihre okonomiſchen Regeln. Man hatte ſich mit der Zubereitung einiger Schuͤſſeln von Fiſchen und Wildpret viel Muͤhe gemacht, und ſie vor den jungen Fremden geſetzt. Weiter unten war der Tiſch mit ungeheuern Stuͤcken von Schoͤpſen⸗ und Rindfleiſche beſetzt; wäre auch Schweinefleiſch dabey geweſen, welches die Schotten aber verabſcheuen, ſo wuͤrde man ge⸗ glaubt haben, das Gaſtmahl der Liebhaber Penelope's zu erblicken. Die mittelſte Schuͤſ⸗ ſel bedeckte ein jaͤhriges Lamm, das man, ohne es abzuziehn, gebraten hatte, es ſtand auf ſei⸗