Teil eines Werkes 
2. Theil (1822)
Entstehung
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köſtlichem Raͤucherwerke verſehen, war mit die⸗ ſem Amte beauftragt, wohl aber eine zahnloſe, unter der Laſt der Jahre gekruͤmmte Alte. Weit entfernt, ſich durch den ihr gegebenen Auftrag ſehr geehrt zu fuͤhlen, murmelte ſie vor ſich hin:„Sollte man nicht meinen, die Heer⸗ den unſerer Väter haͤtten einerley Gras gefreſ⸗ ſen?“— aber eine geringe Belohnung beſänf⸗ tigte die uͤble Laune der alten Kammerfrau, und ließ ihr den entehrenden Stand, zu dem man ſie zwang, vergeſſen. Als Waverley ſich anſchickte, in den Saal zu gehen, ſagte ſie in Galiſcher Sprache:„Moͤchte die Hand, die ſich aufthut, ſtets voll ſeyn!“ Der Eßſaal nahm den ganzen untern Raum ein, der in der alten Behauſung von Jan⸗Nan⸗Chaiſtel zu finden war. Ein ungeheurer, eichener Tiſch ſtand der Laͤnge nach darin. Das Mittagsmahl war einfach, man konnte faſt ſagen grob. Die Gaͤſte mehr als zahlreich; eine wahre Verſammlung. Oben an den Tiſch ſetzten ſich der Haͤuptling mit Eduard, und zwey bis drey Freunde aus der Nachbar⸗ ſchaft, die zum Beſuche gekommen waren. Die Greiſe des Stammes, die Lehnsleute und Un⸗

terſaſſen waren im zwehten Range. Dann

kamen die Kinder, ihre Neffen und Milchbruͤ⸗

der; nach dieſen die Officiere des Haͤuptlings,

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