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und die unterſtutzen den Haß und den Zorn. Je⸗ dermann lacht uͤber den Zorn eines alten Männ⸗ chens mit hoch aufgeſtuztem Hut.— Sie duͤrfen auch lachen. Nun, Gott befohlen! Bleiben Sie wie Sie ſind, und heirathen Sie den Mann der Ihnen gefällt, der ganzen Welt zum Trotz. Das kann man nicht jedem Maͤdchen erlauben.— Leben Sie wohl!“ Mit einer herzlichen Umar⸗ mung ſchied ſie von Marien.
Maria kannte Lady Maclaughlans Art ſich auszudruͤcken allzugut, um nicht zu begreifen, daß ihre Verbindung mit Lennor laͤngſt von derſelben gewuͤnſcht und gebilliget worden ſei. Sie eilte daher nach Hauſe; ihren Tanten alsbald die frohe Nachricht mitzutheilen; doch hegte ſie noch immer Zweifel, ob die Wahrheit ihre Vorurtheile beſiegen wuͤrde.
Ein neuer Anfall von Schlagfluß ſtumpfte Sir Simſon gaͤnzlich ab, und machte ihn, ſelbſt gegen die Reitze der Unterhaltung Grisheldens, unempfindlich. Da ſie ihm nun ganz und gar unbranchbar war, und nicht wußte wie ſie ihre Zeit tödten ſollte, ſo nahm ſie Mariens Vorſchlag, mit ihr nach Schottland zuruͤckzukehren, freudig an. Tante Grishelde war nunmehr des Bei⸗ falls der Lady Maclaughlan, zur Heirath ihrer Nichte, gewiß, und ſo dachte und plauderte ſie von nichts Andern.
Obzwar der Oberſt Lennor, bei ber erſten Bekanntſchaft mit ſeinem kuͤnftigen Tantchen, et⸗ was ſtutzte, ſo ſehnte ihn die Kindlichkeit ihres
eheſtand 3r Bb. O


