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Maria wollte, in einiger Verwirrung, ihren Schmerz uͤber Sir Simſons Uebelbefinden aus⸗ druͤcken, als Lady Maclaughlan ihr plozlich Schweigen gebot.
„Liebes Kind,“ ſagte ſie,„lernen Sie nicht luͤgen. Ich weiß daß Sie ſich nicht den Hen⸗ ker um Sir Simſon bekuͤmmern. Ich weiß Al⸗ les. Sie heirathen den Oberſt Lennox. Das freut mich ſehr Ich wünſchte, daß Sie ihn heiratheten. Ob Sie es mir in zwanzig Jahren noch danken werden, das weiß ich nicht,— Sie
wiſſens nicht, er auch nicht,— Ge allein weiß es, He?! Ihre Tanten werden Ihnen ſa⸗ gen, er ſei der leidige Gott ſei bei ſelbſt! Weil ſein Vater einſt ſagte, er koͤnne einen Sir Simſon aus einer ſchimmelichen Citrone ſchuitz Vielleicht konnte er es auch. Ich weiß es nicht,— Ihre Tanten ſind Naͤrrinnen. Sie wiſſen was Naͤrrinnen ſind, und ſo weiß ich's auch. Es giebt viele Narren in der Welt, waͤ⸗ ren ſie aber nicht zu einem weiſen Endzweck ge⸗ ſchaffen, ſo waͤren ſie nicht vorhanden, und da ſie nun einmal da ſind, ſo haben ſie eben ſo viel Recht in der Welt zu ſeyn, als die Kluͤg⸗ ſten. Sir Simſon haßte den General Lennor, weil dieſer ihn auslachte. Haͤtte Sir Simſon hundert Jahre fruͤher 8. lebt, ſo wäre ſein Haß zu einer ſchönen Geſchichte fuͤr unſer Zeitalter geworden. Die nemliche Leidenſchaft machte die Montforts, die Manuels und der Corſar zu Hel⸗ den. Aber dieſe trngen Maͤntel und Dolche, und


