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ets unter Sir Simſons Bannſtrahl, und be⸗ ſaß zu viel Stolz, jemals Kummer daruͤber zu zeigen, oder ſelbſt nur von der Sache zu reden. Aus dieſem Grund hatte das Ganze nur einen ſchwachen Eindruck auf die Gemuͤther ſeiner Fa⸗ milie gemacht, und ſelbſt Mſtrs Lennor hatte die Geſchichte, in der langen Reihe von Jahren, beinahe vergeſſen, bis Lady„Maclaughlans Schreiben, ſie ihr wieder ins Gedaͤchtniß führte. Gegen Maria erwaͤhnte ſie aber deshalb nichts, weil ſie ſich nicht verbergen konnte, ihr Gatte ſei wirklich zu tadeln geweſen, und daß deſſen Hitze und Spottſucht, ſeinen Gegner bei Gele⸗ genheiten gereizt hatten, wo er, ohne ſich etwas zu vergeben, Sanftmuth und Duldung haͤtte ſol⸗ len obwalten laſſen. Aber ihr ſanftes Herz wollte die Fehler des geliebten Guten nicht un⸗ noͤthigerweiſe an den Tag bringen, und wenn ſie Marien, mit Entzuͤcken von den wilden Schoͤn⸗ heiten von Lochmarlie reden hoͤrte, ſeufzte ſie nur uͤber den Gedanken, daß Stolz und Vor⸗ urtheile ihren Sohn um dieſe Erbſchaft gebracht hätten.
Marien blieb jedoch alles dieſes unbekannt, denn Tante Grishelde verwirrte ſich ſo arg in ihren Erzaͤhlungen, von dem Entſtehen und den Fortſchritten der Fehde beider Staͤmme, daß ſie voͤllig unverſtändlich wurde. Gluͤcklicherweiſe erloͤßte Lady Maclaughlans Eintritt ſie aus die⸗ ſem Labyrinth, da dieſes das Signal fuͤr Gris⸗ Feldens war, ſich zu Sir Simſon zu begeben.
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