Teil eines Werkes 
3. Bändchen (1826)
Entstehung
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Worten aufklaͤren. Eine Familien⸗Fehde, deren Urſprung ſich in die graueſte Vorzeit verlor, hatte lange zwiſchen den Staͤmmen der Lennor und der Maclaughlan geherrſcht, und ſo lange von Vater auf Sohn fortgeerbt, bis dieſer erb⸗ liche Feuerbrand, ſich in den Buſen des Sir Simſon ſenkte. Durch den Tod vieler Zwiſchen⸗ erben, wurde General Lennor, damals noch Juͤngling, der nächſte natuͤrliche Erbe zu den Beſizungen der Maclaughlans. Aber die Macht, den Erben zu beſtimmen, lag, nach Ver⸗ traͤgen, in den Haͤnden des Sir Simſon, als lezten Beſitzer des Fideicommiſſes. Durch den ir⸗ rigen Eifer ihrer beiderſeitigen Freunde, wurden die jungen Leute, fruhz zeitig in einem und demſel⸗ ben Regimente untergebracht; indem man hoſſte, daß ſtetes Beiſammenleben und gute Kam nerad⸗ ſchaft die Vorurtheile beider Partheien beſiegen, und eine Ausſöhnung zu Stande bringen wuͤr⸗ den. Allein die Ungleichheit der Gemuͤther war zu groß, als daß ſie ſich je haͤtten vereinigen koöͤnnen. Sir Simſon war Herr eines großen Vermoͤgens, aber von mißgeſtaltetem Koͤrper, und ſchwachem, eitlem, reizbarem Gemüthe. General, damals Fähubrich Lennst, kein anderes Erbtheil als ſein gutes Schie

eine ſchoͤne Geſtalt, einen hohen Sinn und un⸗ bezwinglichen Muth. Es ſteht leicht zu erachten, daß zwiſchen dieſen entgegengeſezten Temperamen⸗ ten, eine Menge kleine Vorfaͤlle obwalten muß⸗ ten, welche die erbliche Feindſchaft noch mehr