Teil eines Werkes 
3. Bändchen (1826)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

204

das Herz ganz und gar brechen. Denn Du weißt, daß die Lennor ſtets die größten Feinde der Maclaughlans waren, und folglich kann Sir Simſon den Namen nicht ausſtehn, was auch ganz natuͤrlich iſt. Ich war ſehr gedan⸗ kenlos dies zu vergeſſen, bis mich Philiſter da⸗ ran erinnerte, und der arme Sir Simſon brach⸗ te die Nacht ſehr ubel zu. Und ſo hoffe ich, gewiß und wahrhaftig, daß Du, liebes Marie⸗ chen, nicht weiter an den Oberſten Lennor den⸗ ken wirſt. Glaube mir's aufs Wort, Du kriegſt noch Männer genug, zehn für einen. Jezt iſt's Friede, und da kommen eine Menge hubſche junge Officiere zuruͤck. Da iſt der junge Bal⸗ guhder Hauptmann,ich weiß nicht in welchem Regimente er iſt; und dann Dhalahuliſh und Lochgrunaſon, und Allein hier verwirr⸗ te ſich Miß Grishelde ſo ſehr in die Verzwei⸗ güngen der Stammbaͤume der Grafſchaft, daß nur ein aͤchter Celte ihr zu folgen vermogte. Maria verſuchte nochmals ihre Tante auf die Familie Lennor zuruͤckzufuhren, um vielleicht einen Lichtfunken aus dem finſtern Chaos ihres Gehirns herauszubringen. D, liebes Mariechen, rief die Tante, wenn Du von den Lennor hoͤren willſt, oder, auch von den Maclaughlans, was ein und daſ⸗ ſelbe iſt, da kann ich Dir genug davon erzählen. Aber erſt muß ich mein Naͤhkaͤſtchen ſuchen. Miß Grishelden alle Eriunerungen zu er⸗ ſparen, wollen wir das Geheimniß mit wenigen