Teil eines Werkes 
3. Bändchen (1826)
Entstehung
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197 noch ſtolz rufen:c verſichere Sie Sir Sim⸗ ſon, daß nicht ich den Oberſten Lennor heirathe, ſondern mein Nichtchen Mariechen.

Als Maria nach Beech⸗Park zuruͤckkam, verſchwieg ſie das Vorgefallene, ſowohl Emilien, als dem Oberſten, weil ſie wußte daß ſich dieſe nur daruͤber beluſtigen wuͤrden. Sie fühite, daß ſie ihrer Tante ſo viel Wuͤrde als moͤglich ver⸗ leihen muͤſſe, ehe ſie dieſelbe ihrem künfti gen Nef⸗ fen bekannt mache. Der einzige Aufſ zur Voll⸗ ziehung ihrer Heirath, hieng nun von ihr rſalbſ ab. Allein ſie wuͤnſchte, daß dieſe unter dem Dache geſchloſſen e moͤge, welches ihrer Kindheit Schutz verlieh, und in der Gegenwart derer, welche Aelternpflicht an ihr erfuͤllten. Vergeblich widerſezten ſich Emilie, der Oberſt und ihr Bru⸗ der dieſem Entſchluß. Deshalb wurde beſchloſ⸗ ſen, ſie ſolle bis nach Emiliens Verbindung, mit ihrem Bruder, in Beech⸗Park bleiben, und dann zu den Ufern des Lochmarlie zuruͤckkehren. Aber folgender Brief von Miß Johanna drohte allen Planen Mariens den gaͤnzlichen Umſturz.

Glenfern, in ſchire, den 19ten Funy 181.

Es iſt der Zunge gaͤnzlich unmöglich

Dir die Scham, den Kummer, das Erſtaunen und den Unwillen auszudruͤcken, von wel⸗ chen wir ſaͤmmtlich erfuͤllt wurden, bei der verabſcheuungswuͤrdigen Entdeckung welche wir ſo eben, durch die Guͤte unſerer