Teil eines Werkes 
3. Bändchen (1826)
Entstehung
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Seit langer Zeit hatte Maria keine Nachrichten

von Glenfern gehabt, und ſieng bereits an, aͤngſt⸗ lich über ihre dortigen Freunde zu werden, als die Ankunft eines großen Packets, welches Briefe von Mſtrs Donglas und der Taute Johanna enthielt, ſie aus allen Beſorgniſſen zog. Obzwar das Schreiben der erſteren Marien das größte Vergnügen gewaͤhrte, ſo würde es den Leſer doch weniger beluſtigen, als das der letztern. Hier folgt die treue Abſchrift der merkwuͤrdigen Ur⸗ ſchrift:

Schloß Glenfern, in der Grafſchaft

den 19. Februar 18

Liebſte Maria!

Dein Schreiben erhielten wir mit großem Vergnugen, da es Deinen hieſigen Freunden ſtets angenehm iſt zu vernehmen, daß Du wohl biſt und wohl thuſt. Wir ſaͤmmtlich nehmen den aufrichtigſten Antheil an Dei⸗ ner Geſundheit und an allen Deinen uͤbrigen Fortſchritten. Ich beklage es aber, ſagen zu muͤſſen, daß dieſe nicht gleichen Schritt mit unſern Erwartungen halten. Daher er⸗ greife ich dieſe Gelegenheit, Dir einen Fehler zu ruͤgen, welcher, obgleich an und für ſich ſelbſt ſehr groß, doch mit geringer Mühe von