Teil eines Werkes 
3. Bändchen (1826)
Entstehung
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we niemand ſo ſehr als dieſe Mſrs Wright, indem ein inneres Gefuͤhl ihr ſagte, daß dieſe ſie durchſchaue. Sie waren zwar alte Bekann⸗ te, aber nie vertraute Freunde geweſen, obgleich Mſtrs Wright ſich bei dieſer Gelegenheit, die Rechte der letztern anmaßte, ihren Mantel ab⸗ warf, und ausrief:Da ich Sie, meine Liebe ſo wohl finde, und im Stande Ihre Freunde zu ſehen, auch ſeit geraumer Zeit nicht bei Ih⸗ nen war, ſo will ich meine uͤbrigen Beſuche un⸗ terlaſſen und den Morgen bei Ihnen zubringen.

Das iſt äußerſt gutig von Ihnen, meine theuerſte Mſtrs Wright, verſetzte die Trauern⸗ de, in deren Mienen ſich jetzt wirkliche Trauer recht deutlich ausdruͤckte.Ich kann jedoch nicht ſo ſelbſtſuͤchtig ſeyn, ein ſolches Opfer von Ihnen zu begehren. Nichts weniger als ein Opfer, ich ver⸗ ſichere Sie, meine Liebe, erwiederte Mſtrs Wright, dies iſt ein ſehr behagliches Zimmer und nir⸗

gends koͤnnte ich einen angenehmern kleinern Ge⸗

ſellſchaftskreis finden, als hier.

Lady Mathilde glaubte ſich vernichtet. Gut ausſehen, wohlbeleibt geworden, behagli⸗ ches Zimmer, angenehmer Geſellſchaftskreis, hallte in ihren Ohren wieder, und ſauſten eben

ſo ſehr in ihrem Gehirneals Naſen, Lippen,

und Schnupftuͤcher in dem des eiferſüchtigen

Othello. Die ihr ſtets unangenehme Mſtrs Wright

wurde jetzt voͤllig unertraͤglich. Sie zerruttete

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