Teil eines Werkes 
3. Bändchen (1826)
Entstehung
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5 O, ſolch ein Mann! wiederholte Mſtrs Finch weinend. In dieſem, dem zärtlichſten Andenken geweih⸗ ten Augenblicke, oͤffnete ſich die Thuͤre und Mſtrs Wright wurde gemeldet. Lächelnd trat ſie ins Zimmer, gleichſam als ſei ſie gekommen, die Aſche der Todten zu entweihen und die Gefuͤhle der Lebendigen zu beleidigen. Anſtatt des uͤbli⸗ chen ſchweigenden Haͤndedrucks ſchuͤttelte ſie die Hand der trauernden Wittwe recht derb und tͤchtig, und freute ſich ſie ſo wohl ausſehend zu finden.

Gut ſaͤhe ich aus? erwieberte die La⸗ dy. Nach dem, was ich gelitten habe, iſt es ein wahres Wunder! Es ſcheint, der Gram töd⸗ tet nicht immer!

Das glaubte ich auch nie, daß der Gram Sie toͤdten wuͤrde, ſagte Mitrs Wright.Ich vermuthete blos, daß Ihr zu Hauſebleiben un⸗ guͤnſtig auf Sie gewirkt haben koͤnnte, freue mich aber ſehr zu finden, daß es der Fall nicht iſt; da ich mich nicht entſinne, jemals bei Ihnen ein ſo gutes Embonpoint gefunden zu haben.

Vergeblich bemuͤhte ſich Lady Mathilde, ihre

Freundin in die Schranken des Anſtandes zu⸗

ruͤckzufuͤhren. Sie ſeufzte, ja ſtohnte ſogar; aber Mſtrs Whrigt wollte nun einmal nicht. traurig ſein, und weder Seufzen, noch Stoͤhnen, weder Trauerfächer, noch Gebetbuch konnten ſie dazu bewegen. Vebrigens furchtete die betrubte Witt⸗