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himmliſchen Kinder zu verlaſſen,“ erwiederte die gute Frau, als eben ein kleiner Knabe ins Zim⸗ mer lief,„Mama, Mama,“ rufend.—„Wie
geht's Liebchen?“ weiter wußte Juliane den Kin⸗
dern nichts zu ſagen. Der Knabe ſah ſie einen Au⸗ genblick an, fand ſich getaͤuſcht, und lief in die Kinder ſtube zuruͤck.
Nochdem Inliane ſich voͤllig in ihrer neuen
Wohnung eingerichtet hatte, und die erſte Freude
uͤber dieſelbe ein wenig nachließ, fiel es ihr ein, daß doch auch etwas fuͤr den armen Heinrich gethan werden muͤße, den ein Regimentskamerad, in einem an Wahnſinn grenzenden Zuſtande, bei
ſich Wenmne hatte. Sie ſuchte alsbald ih⸗
ren Bruder auf, der ihr Rath geben und Hulfe leiſten ſollte. Graf Cvurtland war eben im Be⸗ griff ſeinen Morgenritt in der Abenddämerung zu halten, horchte aber dennoch auf das, was ze ine Schweſter ihm vortrug. Zwar erklrte er ſich willig, ſeinem Schwager beizuſtehen, ſo weit es ſeine Kraͤfte erlaubten, aber ſeine Ge⸗ ſchaͤftsleute haͤtten ihn eben benachrichtiget, daß ſeine eigenen Vermoͤgensumſtaͤnde ſich in eini⸗ ger Unordnung befaͤnden. Der verſtorbene Graf habe ungeheure Summen auf politiſche End⸗ zwecke verwendet.— Lady Lindore haͤtte gleich⸗ falls eine anſehnliche Menge Geldes verſchwen⸗ det, und auch er habe, wie ihn duͤnke, ei⸗ nige Schulden, die, wie man ihm geſagt habe,
ſich auf ſiebzig tuuſen pir beliefen.— Wäh⸗ P
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