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thorichte Ehepaar gerieth jetzt allerdings in eine verzweiflungsvolle Lage. Julianens Name war in dem letzten Willen ihres Vaters nicht einmal erwaͤhnt, und die Heirath des Generals ließ keinen Zweifel uͤber ſeine kuͤnftigen Verfuͤgungen uͤbrig. Eine Schaar von Glaͤubigern belagerte den ganz verzweifelnden Heinrich Tag vor Tag. Endlich kam der entſcheidende Augenblick. Pfer⸗ de, Waͤgen, kurz ihr ganzes Eigenthum, wurde in Beſchlag genommen. Die Zeit der Haus⸗ miethe war verfloßen und das Ehepaar war nahe daran auf die Straße wandern zu muͤſſen, als Juliane, die nach dem Ausdruck ihrer Kam⸗ merfrau, ſeit zwei Tagen aus einer Ohnmacht in die andere gefallen war, ſich plotzlich ermann⸗ te und zu ihrem Bruder gebracht zu werden ver⸗ langte. Man ſandte nach einer Miethkutſche in welcher das Opfer eigener Thorheiten hinweg gebracht wurde. Vor Angſt und Schmerz be⸗
bend, wurde ſie, nebſt ihren Kindern und deren
Wärterinnen, vor dem Hauſe niedergeſetzt, aus welchem ſie vor zwei Jahren entfloh⸗
Ihr Bruder, en ſie glůcklicherweiſe zu Hau⸗ ſe traf, lag, mit einem neuen Roman in der Hand, auf dem Sopha ausgeſtreckt, und empfing ſie ohne die mindeſte Verwunderung zu bezeigen⸗ Dergleichen Dinge, ſagte er, fielen alle Tage vor⸗ Hauptmann Douglas wuͤrde ſich hoffentlich bald aus der Verlegenheit zu ziehen wiſſen. Sie kon⸗


