Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1826)
Entstehung
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219 Hort, in der Grafſchaft Berts.

Lieber Heinrich!

Von heute uͤbers Jahr gerechnet hoffe ich, Ihnen eine gleiche frohe Begebenheit in meiner Familie melden zu können, als die, welche Sie mir in Ihrem Briefe verkuͤndigten. Als Einlei⸗ tung hiezu bin ich eben im Begriff, mit einem jungen Frauenzimmer, der Tochter meines Haus⸗ hofmeiſters, auf Lebzeiten in ſichere Quartiere zu marſchiren. Sie iſt geſund, gut gelaunt und folglich von gemeiner Denkungsart; denn ſie ver⸗ ſteht ſich nicht auf chineſiſches Porzellan und un⸗ terhaͤlt ſich nie mit Moͤpschen.

Mein Bankier wird Ihnen die verwilligte Zulage, bis an meinen Tod, richtig auszahlen. Sterbe ich, ſo erhalten Sie zehntauſend Pfund, die aber Ihren Kindern geſichert werden ſollen und das iſt alles was Sie von mir zu erwar⸗ ten haben. Halten Sie es, nach dieſer Erklä⸗ rung, noch der Muͤhe werth, Ihrem Sohn mei⸗ nen Namen beizulegen, ſo haͤngt es von Ihnen ab.

William Cameron.

Julianens Zorn uͤber den Inhalt dieſer troſt⸗ reichen Epiſtel kam beinahe der Beſtuͤrzung ihres