Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1826)
Entstehung
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der ſchwache Heinrich, den einzigen Erhalter ſei⸗ ner Familie. Außer ſich vor Vergnuͤgen fuhr die zaͤrtliche Mutter zu ihrer Vertrauten, um uͤber die Namen und den Putz des Kindes, das ſie ſeit vielen Tagen mit keinem Auge ſah, zu berathſchlagen.

Alles ging auf das Erwuͤnſchteſte. Unter einer Menge von Zuſchauern, mit Atlas und koſtbaren Spitzen geſchmuͤckt, von Prinzen und Pairs umringt, von Herzoginnen und Graͤfin⸗ nen umhergereicht, wurde die Zwillingstochter des Heinrichs Donglas, eine der Heldinnen unſerer kuͤnftigen Geſchichte, unter dem Namen Adelaide Juliane, in den⸗Bund der Chriſten auf⸗ genommen.

Einige Monate ehe dieſes vorging, erhielt Juliane einen Brief von Mſirs: Donglas. Die edle Frau meldete ihr, wie ſehr ihr Kind an Stärke und Geſundheit zugenommen habe, und wuͤnſchte zu wiſſen, unter welchem Namen ſie es ſolle taufen laſſen? Zugleich äußerte ſie den Wunſch, das Kind moͤge nach Landesſitte, den Namen ſeiner Großmutter, von des Vaters Sei⸗ te, erhalten⸗

Fuliane erblickte die erſte Zeile des Briefes, dann die Unterſchrift, und beſchloß, das Uebrige zu leſen, wenn ſie Zeit zum Antworten uͤbrig ha⸗ be. Einſtweilen warf ſie den Byief in ein Schub⸗