Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1826)
Entstehung
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Von dieſem Augenblick an beſchloß Juliane alle ihre Kräfte in Bewegung zu ſetzen, wieder in ihrem vaͤterlichen Hauſe erſcheinen zu duͤrfen. Gleich am andern Morgen ſchrieb ſie an ihren Bruder, der ſich bisher, weil er ſich nicht mit dem Vater uͤberwerfen wollte, entfernt von ihr gehalten hatte, und bat ihn, ihr zu einer Ausſoͤhnung behuͤlflich zu ſeyn. Nach vier Tagen erhielt Juliane folgende Antwort:

Liebe Jullane!

Ich ſtimme ganz mit Dir uͤberein, wenn du ſagſt, Du glaubteſt nun lange genug im Eckchen geſtanden zu haben. Will auch dem alten Herrn ſagen, Du hätteſt verſprochen, ein gutes Kind zu ſeyn, ſobald es ihm beliebe, Dich aus dem Eck⸗ chen zu ziehen. Ich hoffe, Dich und Donglas bald zu ſehen.

Dein zaͤrtlicher Bruder

N. S. Lindore.

Lady Lindore träͤgt mir auf Dir zu ſagen, Du koͤnnteſt Eintrittskarten fuͤr den Ball habenj, wenn Du maskirt erſcheinen wollteſt.

Juliane verſicherte, dies Billet ſei von Guͤ⸗ te und Großmuth zuſammengeſezt und zum Ent⸗ zuͤcken. Vor allem aber geſiel ihr die Nach⸗ ſchrift die, wie ſie ſagte, ihre Erwartungen uͤbertroffen habe.Du ſiehſt, lieber Heinrich