Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1826)
Entstehung
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Mehrere Tage verſtrichen, ohne daß es Ju⸗ lianen einfiel, den Rath ihres Gatten zu be⸗ folgen, und an ihren Vater zu ſchreiben. Eine Woche ſpäter belauſchte Douglas zufällig folgen⸗ des Geſpräch zwiſchen ſeiner Gattin und einer Bekanntin.*

Sie gehen naturlicherweiſe auch auf dieſe große Féte,, ſagte Mſtrs: G.Man ſagt ſie wurde alles uͤbertreffen, was man bisher ſah und hoͤrte.

Von was fuͤr einer Fete reden Sie?

Herr Gott, liebes Kind, wie Sie ſich auch ſtellen koͤnnen! Wißen Sie denn nichts von dem wichtigen Vorgang, von dem, ſeit zwei Ta⸗ gen, Jedermann redet? Lady Lindore giebt, in Ihres Vaters Wohnung, eine Féte, die aus einem Conzert und maskirten Ball beſtehen ſoll. Ganz London iſt gebeten, nur Standesperſo⸗ nen verſteht ſich. Aber, lieber Hiemel, ich bitte tauſendmal um Verzeihung! Ich vergaß ganz und gar, daß Sie dort nicht zum beſten ſte⸗ hen. Laßen Sie ſich das nicht kämmern, Sie muͤßen doch hingehen. Keine Standesperſon bleibt weg. Ich muß die Sache betreiben; ich will bei Lady Lindore fuͤr Sie bitten.

Erſparen Sie ſich die Muͤhe, rief Julia⸗ ne aͤrgerlich.Ich glaube ohne Ihre gütige Vermittlung gebeten zu werden, weiß aber nicht, ob ich in der Stadt ſeyn kann.